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Fachlehrer der Agrarwissenschaftlichen Gymnasien aus Baden-Württemberg und Sachsen trafen sich am 3. und 4. Juli zu einer zweitägigen Fortbildung an der Bertha-von-Suttner-Schule in Ettlingen.

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Wie kein anderer Wirtschaftsbereich ist die Agrarwirtschaft in die dynamischen Prozesse der natürlichen Umwelt eingebunden. Nur wenn die Produktionsbedingungen ökologisch verträglich, wirtschaftlich leistungsfähig und sozial gerecht sind, kann eine nachhaltige Lebensmittelerzeugung erfolgen.

Dies spiegelt sich in den Inhalten und Lernzielen des Bildungsplans für das Agrarwissenschaftliche Gymnasium wieder. Themen wie natürliche Stoffkreisläufe, nachwachsende Rohstoffe, Boden, Wasser, Luft, Landschaftspflege sind bereits wesentliche Elemente des Profilbereichs.

Um die Umweltbildung  - wie im Aktionsplan des Landes  Baden – Württembergs gefordert – weiter voran zu treiben, möchten sich die Agrarwissenschaftlichen Gymnasien  noch stärker in diesem zukunftsträchtigen Bereich profilieren. Für die anstehende Neufassung der Lehrpläne entwickelten die Tagungsteilnehmer folgende Vorschläge:

  • die Thematik „Lebensraum Boden“ wird in das Profilfach „Agrarbiologie“ integriert,
  • verbindliches Praktikum in der Eingangsklasse,
  • verstärkte Handlungsorientierung in den Jahrgangsstufen (Experimente, Exkursionen),
  • nachhaltige Landbewirtschaftung und Ökologie,
  • nachwachsende Rohstoffe und Biogas, usw.

Die Ausbildung am Agrargymnasium wird damit  in Zukunft für noch mehr junge Menschen eine attraktive Bildungseinrichtung sein.

Da sich inzwischen viele Hochschulen, Forschungseinrichtungen und auch die private Wirtschaft einschließlich der Landwirtschaft der Thematik Nachhaltigkeit und Umweltbildung annehmen, werden sich vielfältige Tätigkeitsfelder in diesem Sektor eröffnen.

An den beiden Tagen gab es für die Teilnehmer auch noch einen fachlichen Input:

Am ersten Tag informierten Experten des Landwirtschaftlichen Technologiezentrums (LTZ) Karlsruhe die Fachlehrer über neueste Entwicklungen bei den nachwachsenden Rohstoffen. Insbesondere beim Felderrundgang konnten sich die Tagungsteilnehmer einen Eindruck verschaffen, welche enormen Wachstumsleistungen von schnellwachsenden Hölzern oder von Sorghumhirsen erwartet werden können.

Am zweiten Tag stand noch ein Besuch bei der LUBW (Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz, BW) in Karlsruhe auf dem Programm. Dort werden regelmäßig die Belastungen unserer Gewässer mit Pflanzeschutzmitteln und Düngemitteln untersucht. Erfreulicherweise konnte Herr Dr. Feuerstein vom LUBW  berichten, dass in Baden-Württemberg seit einigen Jahren keine gravierenden Gewässerbelastungen durch die Landbewirtschaftung nachgewiesen werden können. Dies führt Dr. Feuerstein auch auf die gute Ausbildung an den agrarwirtschaftlichen Berufsschulen zurück.

Mit diesem Lob aus berufenem Munde traten die Kolleginnen und Kollegen nach zwei interessanten Tagen die Heimreise an.

Text: Günter Denninger