„Ach, ist das entspannend“ „ich kann richtig durchatmen“ oder „das hat jetzt aber Spaß gemacht“ waren Sätze, die die SchülerInnen der Klasse AG 11/1 von sich gaben, als kein regulärer, sondern ein freier und eigenverantwortlicher Unterrichtsstil angesagt war.

Ziel war es, in vier Kleingruppen zum Thema Zelle, eine Biomembran zu bauen. Die Vorüberlegungen und Skizzen der SchülerInnen beinhalteten Glykoproteine, periphere und integrale Proteine, Cholesterolmoleküle und Phospholipide, um nur einige zu nennen. Die Materialien variierten von Recyclingprodukten wie Milchtüten, Joghurtbecher, Eierpappen und Altpapier über Zahnstocher, Weihnachtskugeln und Trinkhalmen.

Ideenreichtum war nun gefragt, statt trockenem Stoff aus Schulbüchern und Arbeitsblättern. Da wurde gewerkelt, geschnitten, geklebt und gesteckt. Nach vier Stunden Arbeit waren kreative Gebilde mit neuen Namensschöpfungen entstanden.

Ein ganz dickes Lob an die Klasse - das habt ihr super gemacht J und an Frau Camparot – Danke für das Bereitstellen des Kunstraumes.

Text S. Heermann