Was macht ein Portrait aus? Lässt sich ein solches auch gesichtslos individuell gestalten? Wie eindrucksvoll das gelingen kann, sehen Sie hier.

Nachdem der Kunst-Kurs Klasse 11 sich in diesem Schuljahr mit dem Bildnis des Menschen im Mittelalter und in der Renaissance beschäftigt hatte, bot es sich an, das Thema Portrait in der Praxis aufzugreifen. 

Aufgabe war, zuhause ein Portrait ohne Gesicht zu erstellen. Für die Schüler der Klasse 11 war dies gleich in mehrfacher Art ein Sprung ins kalte Wasser, der ihnen aber sehr gut gelungen ist.
Sie beschäftigten sich damit, was ein normales Foto von einem Kunstfoto unterscheidet und wurden außerdem damit konfrontiert, ein Foto inszenieren zu müssen. Denn sowohl früher als auch heute sind gerade Portraits zumeist inszeniert, auch wenn dies bei alten Gemälden oft nicht sofort ersichtlich ist. 

In der Gegenwart gibt es auch Kunstpositionen, die bestrebt sind, das Portrait als Bildthema aufzugreifen, aber ohne dabei eine konkrete Person darzustellen.
Aber was bleibt dann von einem Portrait in einem Bild übrig? Sehen Sie selbst! Es ist erstaunlich, dass dabei auch ohne das Gesicht ein interessantes Körperbild entsteht und die Bilder trotzdem derart individuell sind.

 Text: Diane Comparot