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Die Welle kommt auf uns zu, überrollt uns. Manche ducken sich, die ersten Schreie werden laut. Für einen Moment sind wir alle der felsenfesten Überzeugung, wir befänden uns unter der Wasseroberfläche. Das Wasser durchnässt den Neoprenanzug und prustend kommen wir wieder an die Oberfläche. Alle noch im Boot, keinen verloren – weiter geht’s!

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Das Raften in Schlauchbooten, bei dem wir teilweise von Kopf bis Fuß klatschnass waren, gehörte zu den Höhepunkten der fünftägigen Klassenfahrt in Österreich in der AREA 47. Am Montag, den 2. Juli 2012 um 7:30 Uhr machten sich 56 Schülerinnen und Schüler mit den Lehrern Frau Boisen, Frau terHaseborg, Frau Krebs und Herrn Schulze zur sechsstündigen Busfahrt ins Ötztal auf. Bei der Ankunft waren wir schon vom bloßen Anblick der Anlage (Beachvolleyballplätze, riesige Water-Area, meterhohe Kletterwände) überwältigt. Kaum in den Holztipis, schnappten wir uns unser Badezeug und ein Großteil der Schülerschaft machte sich auf zum Schwimmen. Die steilste Wasserrutsche Europas, Kletterwände über dem üppigen See – diesen Adrenalinkick wollten sich die wenigsten entgehen lassen. Am bereits eingangs erwähnten Raften, das für den kommenden Tag anstand, schienen sich die Geister zu scheiden: Während die einen der Tour entgegenfieberten, hatten andere regelrechte Panik vor dem Wildwasser. Nach einer aber wahrhaft atemberaubenden Fahrt durch Stromschnellen, bei der niemand trocken blieb, hatten schlussendlich doch alle ihren Spaß. Während wir die dortigen Nachmittage damit verbrachten, in aller Ruhe ein wenig zu schwimmen, mit den Klassenkameraden um die Wette zu rutschen oder einfach nur mal etwas zu lesen, kam am nächsten Vormittag schon das nächste Highlight: Klettern und Mountainbiking. Während die Klettergruppe den Hochseilgarten in schwindelerregender Höhe von 27m unterhalb einer Autobrücke bewältigte, genossen die Radfahrer die atemberaubende Natur, die sich ihnen im Glanze eines wolkenlosen Himmels darbot. Kaum zurück, ging es wieder in der Water-Area. Die großräumig gestalteten Beachvolleyballplätze waren bis spät in die Nacht beleuchtet, so dass einer lang ausgedehnten Partie Volleyball, im Anschluss an das Schwimmen, nichts im Wege stand. Nach dem sportlichen Programm wurde abends ausgelassen gefeiert: Ab Mittwoch konnte abends bis in die Nacht hinein im River-House getanzt werden. Der nächste Tag sollte von Hitze in Innsbruck geprägt sein. Nach dem Auf- und Abstieg zur Skischanze kamen auch Shopping-Queens und -Kings in der österreichischen Metropole auf ihre Kosten und der letzte Abend konnte dann wieder gebührend in der Area zelebriert werden. Doch in der Morgendämmerung wurde wohl auch dem letzten klar, dass die Zeit dort dem Ende zuging. So machten wir uns am 6. Juli morgens wieder auf den Weg, kamen dann teilweise mit Sonnenbrand, aber alle mit guter Laune wieder in Ettlingen an. Schlussendlich ist der große Erfolg dieses Aufenthalts nicht zuletzt der perfekten Organisation und frühzeitigen Planung der Lehrkräfte zuzurechnen, die uns dort tatkräftig unterstützt haben, so dass Kimo Böhler aus der SG11 am Ende der Zeit dort zu nur einem Schluss kommen konnte: „Es war saugeil!“

Text: Tim Kummert (SG 11)