Im Fach Bildende Kunst besuchten die Schülerinnen der J2/2  am 18.01.2016 einen Karlsruher Künstler in seinem Atelier. Bereits im Unterricht beschäftigten sich die Schülerinnen selbst mit dem Thema Skulptur. 

Ziel der Aktion war es, einen Einblick in den Beruf des Künstlers zu erhalten sowie weiterhin im Speziellen in die Arbeit eines Holzbildhauers. Es kam zur Sprache, dass der Beruf des Künstlers oftmals keine direkte Berufswahl nach einem ersten schulischen Abschluss ist, sondern meistens ein lang erarbeitetes und ersehntes Lebensziel, in das man zuerst „hineinwachsen“ muss.

Bei dem Besuch ging es auch darum, das subtraktive Bildhauereiverfahren zu verstehen, das bedeutet, dass Material wie Holz oder Stein bearbeitet wird, indem man davon etwas wegschnitzt, -schneidet und/oder -meißelt. Die Schüler sollten das Material Holz mit allen Sinnen erleben und den komplexen Entstehungsprozess einzelner Kunstwerke kennen lernen. Verschiedene Werkzeuge und Techniken, Arbeitsschritte, Materialeigenschaften wurden besprochen und Gedanken ausgetauscht.

Die Begegnung zwischen Schülern, der Lehrkraft  und dem Künstlern hat allen beteiligten Spaß und neue Erkenntnisse gebracht. Auch dem Künstler hat es viel Freude bereitet, sich mit jungen Leuten über seine Arbeit austauschen zu können.

Die Schüler machten die Erfahrung, dass auch die Bildende Kunst nicht immer in unerreichbarer Nähe sein muss:  Beim nächsten Besuch der Kunstmesse „art“ werden die Schüler einige Werke, durch die persönliche Bekanntschaft des Künstlers und seiner Arbeit, wiedererkennen sowie verstehen und erklären können.

Text: D. Comparot