Eigentlich bekannt und geschätzt ist das Fach Bildende Kunst für seinen hohen Praxisanteil. Welche Herausforderungen der Fernunterricht dabei aufwirft und wie kreativ unsere Schüler trotzdem mit der Situation umgehen, sehen Sie hier.

 Es gibt dabei eine Vielzahl an Herausforderungen zu meistern. Zwar nutzen wir gerade den Fernunterricht, um im Theorieanteil des Faches, wie der Kunstgeschichte, der am Gymnasium auch unterrichtet wird, weiterzukommen.
Trotz allem und gerade, weil er einen wichtigen Ausgleich zum Computerbasierten Homeschooling bietet, soll der Praxisanteil auch zuhause auf keinen Fall zu kurz kommen!
Dabei gibt es aber die Schwierigkeit, dass nicht jeder alles Material zuhause hat und dieses teilweise auch nicht gerade leicht zu beschaffen ist. 
Hat man ein Werk oder Bild geschaffen, so muss es fotografiert und auf Moodle hochgeladen werden. Es hat sich gezeigt, dass auch das nicht für alle Schüler eine einfache Übung ist, da auch hier vieles von technischer Ausrüstung und auch dem entsprechenden Wissen abhängig ist. 
Auch sind die Voraussetzungen, was den Arbeitsraum betrifft zuhause sehr unterschiedlich.
Deshalb fallen tatsächlich viele Möglichkeiten, von zuhause zu arbeiten weg. Was übrig bleibt ist ein recht minimalistisches Arbeiten mit Handyfotos, DINA4-Papier, Bleistift, Radiergummi, Buntstiften, Kleber und Schere.

Die beiden BK-Kurse J1 hatten außerdem noch das Pech, dass sie coronabedingt keine Klassenarbeit schreiben konnten und ihre bewundernswerten, praktischen Werke aus dem Präsenzunterricht nicht zum Halbjahresende fertig gestellt werden konnten.
 
Deshalb haben die Schüler eine vergleichsweise Skizze Ihrer Arbeiten zuhause erstellt. Sie sollten sich wie im Präsenzunterricht mit fantastischen Pflanzen beschäftigen und eine Mischung aus botanischen Pflanzendarstellungen nach Art der Maria Sybilla Merian und Ernst Haeckel entwerfen.
Die interessanten Ergebnisse werden hier nun ausgestellt und gewürdigt.

Text: Comparot