„Fürchte dich nicht!“ ist der erste Satz, den Mara hört, als sie nach einem gewaltsamen Tod im Himmel landet.

Gibt es ein Leben nach dem Tod? Und wo findet es statt? Im Himmel? Einem Himmel, in dem man zufrieden weiter leben und sich sogar noch weiterentwickeln kann? Mit dieser Frage befasst sich das Stück "Fürchtet euch nicht" von Sungard Rothschädl, welches die Theater-AG dieses Schuljahr aufführen wird.

(Eigenproduktion Heidi Müller)

Wo waren Sie gestern Abend zwischen elf und halb eins?

Die Theater-AG meisterte in diesem Jahr erfolgreich drei Aufführungen und konnte dabei in ihren Rollen aufgehen und überzeugen. Die intensiven Proben von Schauspielern, Lichttechnikern und Leitern – insbesondere in den finalen Wochen – zahlten sich aus.

(Eigenproduktion Heidi Müller)

Sucht Ihr Händel, mein Herr?
Händel, mein Herr, nein mein Herr.

(von Heinrich von Kleist)

„Wenn der Vorhang fällt, sieh hinter die Kulissen,
die Bösen sind oft gut und die Guten sind gerissen,
geblendet vom Szenario erkennt man nicht,
die wahren Dramen spielen nicht im Rampenlicht!“
Freundeskreis

(Eigenproduktion Heidi Müller)

Gesundheit, die: in der Zeit vor 2035 Gegensatz zu Krankheit; fast schon beiläufiger, kaum mehr ernst gemeinter Ausruf, wenn jemand geniest hat; in der Schweiz wird der Begriff als Trinkspruch verwendet, ebenso in Frankreich: Santé! In der heutigen Zeit (seit dem Jahr 2036) wird Gesundheit ausschließlich definiert als a) Zustand geistiger und körperlicher Harmonie, b) Entfaltung des biologischen Energiepotentials und c) als Ziel des natürlichen Lebenswillens. In einer Gesellschaft, die vergangene Systeme als fehlerhaft entlarvt hat, die Nationalstaatsprinzip und die Herrschaft des Marktes überwunden hat, gehorchen die Individuen heute der Methode, die sich der Gesundheit des Menschen verschrieben hat.

(von Ingrid Lausund)

Was kostet die Welt? Was kostet das Leben? „Ähm, Entschuldigung, was kostet der Joghurt?“ In einer Welt, in der man alles mit allem bezahlen kann, in der Würde nur ein Konjunktiv ist, in der Erbsen echt sind und Lächeln gefälscht – wahrscheinlich kosten sie einen den Kopf!

(Eigenproduktion Heidi Müller)

Opfer gibt es viele. Zu viele. So viele, dass man sie gar nicht mehr überblicken kann.
Der eine wurde Opfer eines Raubüberfalls, eine andere ist auf einen Heiratsschwindler hereingefallen, die Ersparnisse von einigen Tausenden sind im Zuge der Bankenkrise dahin geschmolzen und wiederum ein anderer wird bei der Arbeit gemobbt.

(Eigenproduktion)

Man kennt das ja – entweder aus eigenen Erfahrungen, dem Freundeskreis oder von den News der B- und C-Promis: den Filmriss. Man kann sich an nichts oder nur noch an sehr dunkle, schemenhafte Elemente der letzten Nacht erinnern und weiß nicht mehr, was in Wirklichkeit passiert ist und was nicht.

(Eigenproduktion Heidi Müller)

Mord(s)buben und starke Frauen stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Theaterproduktion.
In unserem vergnüglichen Ritterspektakel erfahren Sie, was mittelalterliche (und moderne) Helden so alles angerichtet haben und ob das wirklich nötig war.
Aber Achtung! Der Titel täuscht: Es wird viel passieren…

(Eigenproduktion Heidi Müller)

Was ist wirklich wichtig im Leben eines Menschen? Was ist wirklich von Bedeutung? Nette Eltern, tolle Geschwister, ein lieber Hund? Ein iPhone? Die ABF, also die allerbeste Freundin? Der eigene Glaube? Oder nichts von alldem? Jeder von uns würde diese Frage wohl anders beantworten und jedem würde es schwerfallen, einen einzigen Gegenstand auszusuchen.

(Bertolt Brecht)

Die Handlung basiert auf dem 1919 vom jungen Bertolt Brecht verfassten gleichnamigen Einakter. Er führt dem Kleinbürgertum eindrucksvoll seinen Bankrott vor Augen.