Was braucht man alles, damit ein Bauernmarkt ein toller Erfolg wird? Frische und regionale Produkte, engagierte junge Produzenten und VerkäuferInnen, einen guten Draht zum Wettergott und ein bisschen Unterstützung von den LehrerInnen.

Wie so oft zum Saisonstart im Frühling besuchten die Vollzeitschüler der Landwirtschaftlichen Berufsschule und die Azubis der LS-ZG Raiffeisen am 26. März 2019 die Rauch Landmaschinenfabrik GmbH in Sinzheim, eine Spezialfirma für Dünge- und Sätechnik.

„Mensch, das ist das Neueste vom Neusten! So etwas bräuchten wir auch auf unserem Hof“, so das einhellige Fazit nach dem Rundgang bei dem Düngersteuer-Hersteller Rauch in Baden-Baden.

Die Klassen L2LW und der AUT-Kurs waren zusammen mit Frau Schneider-Prüeß am 8. Oktober beim Biohof Reiser in Straubenhardt-Feldrennach zu Besuch.

„Mensch, wir hätten dreimal so viele Erdbeeren und doppelt so viel Spargel verkaufen können. Auch die anderen Produkte waren fast ausverkauft!“, so die Bilanz des diesjährigen Bauernmarktes, der am 4. Mai auf dem Ettlinger Marktplatz veranstaltet wurde. Angelockt vom Duft der frischen Beeren und dem tollen Anblick der anderen Produkte scharten sich bald zahlreiche Kunden um den Stand.

„Möchten Sie eine unserer leckeren Erdbeeren probieren?“, so wurden Kunden angesprochen, die am Verkaufsstand auf dem Ettlinger Marktplatz vorbeikamen. Am 16. Mai 2018 verkauften die SchülerInnen des ersten Lehrjahrs der Landwirtschaftlichen Berufsschule Produkte von Betrieben, bei denen sie teilweise ihre Ausbildung absolvieren. 

Bei der Punktabfrage zu Beginn der Projekttage „Ökologischer Landbau“ an der Bertha-von-Suttner Schule am 4./5. und 11. Mai 2015 gaben viele Schüler zu, einigen Nachholbedarf zu haben, was das Wissen in diesem Bereich angeht. „Klar, bio will jeder, aber wie genau man einen Betrieb auf ökologische Landwirtschaft umstellt, das ist doch ein langer Prozess.“, so die Aussage eines anwesenden Betriebsleiters. Unter der Leitung der Fachlehrer Tina Schneider-Pruess, Günter Denninger, Hansjörg Neff und Eberhard Scheck stand die Auseinandersetzung mit dieser Entwicklung drei Tage auf dem Stundenplan.