„Guten Tag! Haben Sie schon einmal etwas über „Barf“ gehört?“, so begrüßten zwei Tierpfleger-Auszubildende einen Interessenten in der Pausenhalle der Schule.

Tagtäglich sind (angehende) TierpflegerInnen mit dem Säubern von Gehegen und Käfigen beschäftigt. Bei einem Vortrag am 19. Oktober 2017 von Herrn Sauter, der im Vertrieb der Firma Tecniplast (Hersteller von Haltungssystemen für Nager in Forschungsbereich) arbeitet, erfuhren die Auszubildenden der Klasse L2TPF allerlei Wissenswertes über die Weiterentwicklung von Käfigen. 

Man sagt, der Hund sei der beste Freund des Menschen, man verbringt viel Zeit mit ihm; die eigene Katze wird gestreichelt, mit dem besten Futter gefüttert und bekommt die bestmögliche Behandlung beim Tierarzt – idealerweise sieht so die Beziehung zwischen Mensch und Haustier aus. Aber nicht immer entspricht das der Realität.

Nach knapp vier Jahren als Tierpfleger im Zoo, wollte ich einen Neuanfang wagen. Ich kündigte und bewarb mich an einer Schule, um das Abitur nachzuholen.
Da es schon immer mein Traum war, mal in Afrika in einem Reservat zu arbeiten, kam es mir ziemlich gelegen, dass ich noch genug Zeit hatte, bevor die Schule losging. Also plante ich zusammen mit Projects Abroad einen zwei monatigen Aufenthalt in Botswana. Mir war schnell klar, dass für mich nur das Naturschutz Projekt in Frage kommt.

Dass man morgens einem ausgestopften Pavian in der Pausenhalle des Beruflichen Bildungszentrums begegnet oder zu einem Feder-Quiz eingeladen wird, ist wohl eher eine Ausnahme.