Die Klasse 3BFA3 unternahm am 22. April 2015 eine Exkursion in die Wundakademie nach Lahr. Dies diente der Vertiefung und Wiederholung der Unterrichtsthematik „Wundversorgung und Wunddokumentation“. 

Da an diesem Tag die Bahn streikte, mussten wir in kleinen Grüppchen im privaten PKW anreisen. Treffpunkt war um 10:45 Uhr vor der Wundakademie Lahr. Unsere Lehrerinnen Frau Ziebula und Frau Schön sowie die Schüler wurden dort von Herrn Huber begrüßt, der unsere theoretischen Grundkenntnisse mit einer interessanten Powerpoint-Präsentation auffrischte. Während des Vortrags wurden zahlreiche Materialien zur modernen Wundversorgung vorgestellt. Thematisiert wurden außerdem Kriterien für die Beobachtung einer Wunde, was bei einer Wunde zu beachten sei sowie auch die Fotodokumentation. Ferner wurden auch die Kommunikation und Korrespondenz mit Ärzten angesprochen, da diese nicht immer optimal verlaufen. Während des Vortrags beantwortete Herr Huber anschaulich und kenntnisreich alle unsere Fragen.

Anschließend hatten alle Teilnehmer eine Stunde Mittagspause, bevor der Besuch beim Wundtherapiezentrum in Lahr stattfand.

Dort empfing uns Herr Bahr, der die Wundakademie in Lahr gegründet und aufgebaut hat. Er gab uns dank seines beeindruckenden Fachwissens einen tiefen Einblick in Grundlagenprozesse chronischer Wunden. Herr Bahr zeigte uns die Behandlungsräume des Therapiezentrums und informierte uns über die unterstützenden Therapiemöglichkeiten in Rahmen des Wundmanagements. Danach erklärte er, wie die Wunden im Zentrum dokumentiert werden. Es gab auch eine praktische Übung, bei der Freiwillige eine Doppleruntersuchung durchführen konnten. Anschließend erzählte Herr Bahr von seinem Werdegang. Zum Schluss beantwortete der Leiter des Therapiezentrums die zahlreichen Fragen der Schüler und ließ sich zu einem gemeinsamen Foto mit Schülern und den Lehrerinnen überreden, bevor wir mit vielzähligen Eindrücken und neuen Erkenntnissen nach Hause fuhren.

Wir möchten uns ganz herzlich bei unseren Lehrerinnen Frau Ziebula und Frau Schön und auch bei Herrn Huber und Herrn Bahr für den Einblick in die Wundakademie bedanken.