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Gemeinsam mit unserer Klassenlehrerin Frau Schön haben wir am 9.12.2016 einen Ausflug nach Heidelberg ins Anatomische Institut gemacht. Wir bekamen von einer Präparatorin einen Überblick zur Körperspende.

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Wir erfuhren, dass Menschen aus einem bestimmten Einzugsgebiet, in einem Alter von höchstens 50 Jahren ihren Körper spenden können. Ungefähr 120 Menschen füllen eine letztwillige Verfügung für die Anatomische Sammlung aus, die jedoch jederzeit widerrufen werden kann. An diesen gespendeten Körpern dürfen werdende Ärzte und spezialisierte Präparatoren ausprobieren und lernen. Die gespendeten Körper werden dazu mit Chemikalien einbalsamiert und in einer Folie bei drei Grad verpackt aufbewahrt, um den Verwesungsprozess aufzuhalten. Diese Präparierkurse beginnen am 1. September für die Medizinstudenten im ersten Semester. Es werden Subcutangewebe, Muskeln, Extremitäten, Thorax, Organe, der Kopf und Hals „entnommen". Nach Beendigung des Kurses werden die  Körperteile in die Särge gelegt und von der Bestattung zum Verbrennen abgeholt. Die Bestattungen finden im Juni gemeinsam mit den Angehörigen statt - wenn vorhanden. Die Gestaltung der Beisetzung wird von den Studenten übernommen und findet in der Ehrengrabstätte im HD- Friedhof statt. Dies ist jedoch kein Muss für die Angehörigen.

Nach dem Vortrag führte uns die Präparatorin durch die Anatomische Sammlung, die im Gebäude verteilt ist. Wir haben viele Exponate gesehen – unter anderem auch historische Präparate – und auf Wunsch auch Genaueres darüber erfahren. Wir haben unter anderem die Skelette der beiden Räuber „Schinderhannes“ und „Schwarzer Jonas“ gesehen. Der Ausflug hat bei uns allen einen positiven Eindruck hinterlassen und neben den anatomischen Exponaten haben wir mehr über die Körperspende erfahren.

Text: Rebecca Ilia, 3BFA1