Am 14. November fand ein Informationsforum für die LeiterInnen von Pflegeeinrichtungen in der Altenpflege und für PraxisanleiterInnen statt.

Nach der Verabschiedung des Pflegeberufegesetzes im letzten Jahr wurde jetzt auch die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die generalistische Ausbildung beschlossen. Diese kann am 1. Januar 2020 in Kraft treten. Mit Beginn des Schuljahres 2020/21 wird auch an der  Bertha-von-Suttner-Schule die neue Ausbildung starten.

Was genau bedeutet der Begriff generalistische Ausbildung? Hiermit ist eine gemeinsame Ausbildung für alle Pflegenden gemeint. Die fünf Bereiche Pflegeheim, Krankenhaus, ambulante Pflege, psychatrische Pflege und die Pflege von Kindern und Jugendlichen sind alternative Vertiefungseinsätze geplant. Die Auszubildenden müssen sich nicht schon - wie bis jetzt - vor Beginn der Ausbildung für einen Pflegebereich entscheiden.

Diese Veränderungen in der Ausbildung sind wichtig, weil sich die Anforderungen in der Pflege stark verändert haben. So werden von AltenpflegerInnen verstärkt medizinisch-pflegerische Kenntnisse erwartet, weil sich die Pflege der immer älter werdenden Patienten immer komplexer gestaltet. Das Gleiche gilt auch für den Einsatz im Krankenhaus: auch hier steigt der Anteil an pflegebedürftigen und dementen Patienten und MitarbeiterInnen profitieren vom Wissen der Altenpflege.

Um  Vorgaben des Gesetzes, im Besonderen die zu leistenden externen Einsätze im Bereich der Akutpflege zu erfüllen, fanden bereits intensive und konkrete Gespräche mit Pflegedirektoren mehrerer Kliniken statt. Die FachlehrerInnen der Schule sind dabei, eine Konzeption der Pflicht- und Wahleinsätze zu entwickeln, die beim Informationsforum vorgestellt und diskutiert werden konnten.