Am 9. November 2015 begann in der Bertha-von-Suttner-Schule unsere Projektwoche mit dem Thema „Früher/Heute“. Die Projektwoche fand statt, damit wir unsere Fähigkeiten in Teamarbeit und Selbständigkeit verbessern. Jede Gruppe hatte sich ein Thema aussuchen dürfen, das sie dann bearbeitete. Vorab hatten wir unser Thema selbständig in Unterthemen gegliedert und Materialien dazu gesammelt. Nun konnte die Arbeit beginnen:

Zu Beginn der Woche sollte jedes Teammitglied seine gesammelten Informationen den anderen vorstellen. Wir machten uns daran unsere Informationsmaterialien zu vervollständigen und besprachen unsere Wochenziele, die wir vor der Projektwoche geplant hatten. Manche Gruppen hatten sich das Ziel gesteckt Interviews mit Experten zu führen, z. B.  mit einer Hebamme oder einer OP-Krankenschwester. Dies nahmen sie auch sofort in Angriff, und vereinbarten Termine. Die anderen recherchierten, druckten Texte aus und überlegten, wie sie das Projekt am besten angehen sollten.

Am zweiten Tag bearbeitete jeder seine Texte und die ersten Experteninterviews wurden geführt. Das hat alle sehr viel weiter gebracht, denn nun hatten wir mehr Informationen aus sicherer Quelle und sogar Anschauungsmaterial.

Auch am dritten Tag arbeiteten wir an unseren Materialien und begannen erste Texte am Computer zu schreiben. Da wir am Mittwoch Erstkorrektur hatten, mussten wir uns ran halten, damit wir unseren Zeitplan einhalten konnten. Die Pausen arbeiteten wir meistens durch, dafür durften wir jederzeit eine kleine Pause einlegen, um auf die Toilette zu gehen oder am Kiosk etwas zu kaufen. Schließlich gaben wir pünktlich den Lehrern, die uns betreuten, unsere Texte ab.

Am vorletzten Tag schrieben wir weiter, arbeiteten die Korrekturen der Lehrer ein, erstellten unser Deckblatt, für welches wir sogar Gruppenfotos machten.

Der letzte Tag war etwas stressig, denn Freitag war Abgabetag: Trotz mancher Uneinigkeit, saßen wir am Tag der Abgabe vor unseren Computern und feilten an den letzten Details unserer Projekte. Wir kontrollierten gegenseitig unsere Texte, schrieben gemeinsam eine Einleitung und eine Schlussreflexion, fügten unsere Texte zusammen, machten das Inhaltsverzeichnis und druckten alles komplett aus.

Gruppen-Themen: Bestattung, Geburt, Hygiene, Operationen, ernährungsabhängige Krankheiten, Herstellung von Lebensmitteln, Erziehung/Bildung/Ausbildung

Stimmen der Schülerinnen und Schüler zur Projektwoche:

„Unsere Gruppe hat viel über die Themen herausgefunden. Auch besonders Spannendes, was wir vorher nicht wussten.“

„Die Projektwoche war für uns abwechslungsreich. Besser als der normale Unterricht, aber natürlich war es auch sehr stressig, alles unter Druck zu meistern und 20 Seiten zu erstellen. Wir mussten dauernd etwas auf unseren Seiten verbessern und wieder neu ausdrucken. Aber wir würden gerne so eine Woche mit selbständigem Arbeiten noch einmal erleben. Sie hat uns sehr viel Spaß gemacht.“

„Die Projektwoche fanden wir insgesamt gut, da wir unseren Freiraum hatten, und frei arbeiten konnten.“

„Im Großen und Ganzen fanden wir die Projektwoche locker. Nur der letzte Tag war etwas hektisch.“

„Unserer Meinung nach war die Projektwoche definitiv nicht so stressig und anstrengend wie die Lehrer es uns vorher beschrieben hatten. Unser Projekt war interessant zu bearbeiten, die Arbeitsatmosphäre war angenehm. Wir als Gruppe wünschen uns, dass die Prüfungen genauso reibungslos verlaufen wie die erfolgreich bestandene Projektwoche. Von uns aus könnte der Unterricht öfter wie eine Projektwoche gestaltet werden.“