Am 22. Februar war die Klasse 2BFH/P2 von Oberbürgermeister Arnold und Herrn Bubel, dem Amtsleiter für Bildung, Jugend, Familie und Senioren, in den großen Bürgersaal der Stadt Ettlingen geladen. Anlass: die Projektarbeit der Klasse zum Thema „Ettlingen – eine soziale Stadt!?“.

Die Aufgabe bestand darin, die Angebote der Stadt in fünf Untergruppen zu den Bereichen „Schwangerschaft/Kinder/Jugend“, „Alte und behinderte Menschen“, „Menschen in Armut und mit Schulden“, „Sucht und Drogenprobleme“, sowie „Flüchtlinge“ zu erkunden und zu bewerten. Das Resümee dieser Arbeit hatte Herr Arnold gelesen. In seinen Eingangsworten betonte er, dass er die Angebote seiner Stadt zwar kenne, er aber an dem Blickwinkel der Schüler interessiert sei. Jede Gruppe nutzte die Gelegenheit, Würdigendes über vielfältige Angebote in Ettlingen und engagierte und kompetente Mitarbeiter und Ehrenamtliche an den verschiedenen Stellen zu äußern. Auf seine Frage am Ende, was fehle, insbesondere aus der Sicht Jugendlicher, kamen durchaus Anregungen wie: ein Skaterpark, ein Jugendcafé, eine Disko und auch Shoppingmöglichkeiten für Jugendliche. Hier konnte Herr Arnold den Schülern darlegen, wie ein Prozess der Realisierung solcher Vorhaben in einer Kommune abläuft und mit welchen Hindernissen dabei zu rechnen ist. Den Schülerinnen und Schülern war noch wichtig, neben den bestehenden Informationsmöglichkeiten über Angebote der Stadt für junge Interessierte mehr die sozialen Medien einzubeziehen. Die Quintessenz insbesondere der Schülerinnen und Schüler, die direkt in Ettlingen wohnen, war: Auch wenn die Orientierung vieler jungen Leute zum Einkaufen und zur Freizeitgestaltung gen Karlsruhe geht: Ettlingen ist eine soziale Stadt, in der es sich gut leben lässt. Auch nach denen, die am Rande stehen, wird geschaut.

Text: D. Feigenbutz