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An der Bertha-von-Suttner-Schule ist es seit Jahren Tradition, dass die Lehrer der Profilfächer der Beruflichen Gymnasien in der 12. Klasse eine Studienfahrt organisieren, um den SchülerInnen Impulse für die baldige Studien- und Berufswahl mit Bezug zu ihrem Profilfach zu ermöglichen.

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Die BTG12/1 hatte in der Woche vom 3.-7. Juli gemeinsam mit ihrer Biotechnologie-Lehrerin Frau Huth und ihrem Klassenlehrer Herr Schulze die Gelegenheit, Einblick in den führenden Biotechnologie-Standort München zu erhalten, der auch innerhalb Europas mit zahlreichen Life-Science-Unternehmen eine Spitzenposition innehat.

So wurden die SchülerInnen an der Hochschule Weihenstephan in Freising ausführlich über das Biotechnologie-Studium informiert und die Vorteile, die eine enge Zusammenarbeit der Hochschule mit der ortsansässigen Industrie für Studienabgänger hat. „Unsere Absolventen von unserer Hochschule werden sofort übernommen“, sagte Herr Professor Dr. Schödel.

Herr Professor Dr. Kleiber, der selbst aus Karlsruhe stammt, staunte nicht schlecht über die theoretischen und praktischen Kenntnisse der SchülerInnen bei seiner Führung durch die Labore der Gentechnik und Biochemie. Da das Biotechnologische Gymnasium der Bertha-von-Suttner-Schule ein eigenes S1-Gentechnik-Labor zur Ausbildung ihrer Schüler besitzt, sind diese hervorragend auf ein naturwissenschaftliches Studium vorbereitet. So hörte er immer wieder die Antwort: „Ja, das haben wir auch schon in der Schule gemacht.“ Begeistert stellte er dann als Fazit fest: „Bei mir könntet ihr locker in das 3. Semester einsteigen!“ und „Wenn ich noch mal jung wäre, würde ich an eure Schule gehen!“ Im Biotechnikum konnten die SchülerInnen dann noch die 15 Liter-Bioreaktoren der Hochschule bewundern, darüber werden sie in Klasse 13 viel lernen können.

Am Institut für Humangenetik und Genetische Beratung, ein Teil des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität München, konnten sich die SchülerInnen über weitere Studien- und Ausbildungsberufe im medizinischen Bereich informieren und auch hier wurde ihnen bald klar, dass sie mit ihrem Wissen aus dem Unterricht schon sehr gut den Fachvorträgen über Cytogenetik und Pränatale Untersuchungen folgen können. Noch spannender wurde es dann natürlich in den Laboren, wo sie live bei der Diagnose einer Trisomie 21 eines Neugeborenen das Erstellen eines Karyogrammes miterlebten und das Anfärben von Chromosomen mit Fluoreszenzfarbstoffen mit der FISH-Methode, die sie bisher nur in der Theorie gelernt hatten, im Fluoreszenz-Mikroskop sehen konnten.

Auch bei dem Besuch im Deutschen Museum konnte an vielen Stellen an den Unterricht angeknüpft werden, in besonderer Erinnerung bleibt mit Sicherheit für viele die riesige 3-dimensionale Zelle, in deren Innenraum die gesamte Klasse Platz hatte und in der die Zellorganellen in überdimensionaler Größe bewundert werden konnten.

Als Highlight der Studienfahrt nahmen die SchülerInnen an einem Neurobiologie-Kurs im Schülerlabor MaxLab des Martinsrieder Max-Planck-Institutes für Biochemie und Neurobiologie teil. Hier konnten sie elektrophysiologische Messungen am Regenwurm und Reflexmessungen am Bein ihrer Mitschüler durchführen und mit der Fruchtfliege, die Molekularbiologen und Neurobiologen als Modellorganismus dient, ein Verhaltensexperiment durchführen. Dabei erarbeiteten sie sich die naturwissenschaftliche Herangehensweise und Analysemethoden. Zur Freude der beiden Lehrer, die die Klasse begleitet haben, führten sie auch Versuche zum Thema Lernen und Gedächtnis durch und die Leiterin des MaxLab, Frau Peters, wies daraufhin, wie wichtig es ist – auch im Hinblick auf die Abiturprüfungen im nächsten Schuljahr – regelmäßig den Lernstoff zu wiederholen. Zur Freude aller wurde ihnen zum Schluss eine Urkunde über die Teilnahme an dem Kurs übergeben. „Das macht sich in Bewerbungsunterlagen immer gut“, wurden sie von Frau Peters verabschiedet.

Text: Chr. Huth