Dass Biotechnologie eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts ist, erfuhren SchülerInnen und LehrerInnen bei der Studienfahrt nach Freiburg Mitte Juni 2018 hautnah:

So zum Beispiel in der Rechtsmedizin: „Wenige Zellen genügen, um einen Täter mittels DNA-Analyse zu überführen oder einen Vaterschaftsnachweis zu führen“, so Herr Weisser, Mitarbeiter am Institut.

In der Grundlagenforschung: „Wir sind dabei Cyanobakterien genetisch so zu verändern, dass sie in der Lage sind, Sickstoff aus der Luft zu fixieren und über die Fotosynthese Biofuels (=Biokraftstoffe, wie z.B. Ethanol) herzustellen“, berichtet Prof. Hess, Direktor der Biologie.

An der Chemischen Untersuchungsanstalt: „In Freiburg werden landesweit Lebensmittel auf gentechnische Veränderungen untersucht. Auffällige Spuren von gentechnisch veränderten Lebensmitteln treten seit Jahren nicht auf. In Deutschland werden keine gentechnisch modifizierten Lebensmittel angebaut und auch nicht vertrieben“, so die Aussage von Herrn Waiblinger, Abteilungsleiter der Einrichtung.

Am Weinbauinstitut: Von Frau Schneider erfuhren wir direkt am Weinberg und in Gewächshäusern, dass die Klonzüchtung beim Wein sehr langwierig sei. Bis zur Zulassung einer neuen Sorte könnten 25 Jahre vergehen.

Gute Berufsaussichten sehen die oben genannten Wissenschaftler für naturwissenschaftlich ausgebildete junge Menschen.

Natürlich blieb auch noch genügend Zeit für eine Stadtführung und einen Besuch des Freiburger Hausbergs „Schauinsland“ sowie für eigene Unternehmungen. Insgesamt eine gelungene Veranstaltung mit vielen Eindrücken und Erlebnissen.

Text: G. Denninger