In diesem Jahr fand in der Woche vom 21.03.2018 bis zum 28.03.2018 der erste Teil des deutsch-israelischen Jugendaustauschs statt.

Wir, 15 Jugendliche aus dem Bildungszentrum in Ettlingen, reisten zusammen mit Frau Seidenstücker von der Wilhelm-Röpke-Schule und Frau Herb vom Landratsamt nach Israel, anders als die Jahre zuvor, als die Israelis zuerst in Ettlingen waren. Unsere Gastschüler werden uns dann in der Woche vor den Sommerferien in Deutschland besuchen. Der Austausch war für uns alle eine sehr gute Erfahrung. Von der verschärften Sicherheitslage, die zur Zeit in Israel herrscht, merkte man fast nichts. Trotzdem hatten manche Schüler ein Erlebnis der besonderen Art. An einen Abend gab es in manchen Kibbuzim einen Raketenalarm. Es war ein komisches Gefühl, doch die Gastfamilien kümmerten sich fürsorglich um uns Schüler, so dass keiner Angst haben musste. Alle Gastfamilien waren sehr nett und wir Schüler fühlten uns sehr wohl in unseren Gastfamilien. In der Zeit, in der wir in Israel waren, erlebten wir viele spannende Sachen, beispielsweise gingen wir Kamelreiten oder auch in das Tote Meer schwimmen und machten viele andere tolle Ausflüge. Am meisten hat uns das Kamelreiten gefallen. Das Gefühl, wenn das Kamel aufsteht war sehr eigen, denn man hatte das Gefühl, dass man direkt wieder über den Hals herunterrutscht. Schnell wurde aus den beiden Gruppen eine große Gruppe, die viel Spaß miteinander hatte. So wurden die langen Busfahrten, die leider nicht zu vermeiden waren, zu einer sehr spaßigen und lustigen Sache und gingen viel schneller rum, als gedacht. Auch an dem Abenden organsierten wir uns so untereinander, dass wir die Abende zusammen in einem Kibbuz verbringen und dort zusammen feiern konnten. Ein wichtiger Bestandteil des Austauschs war der Besuch von Yad Vashem. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieser Austausch auf jeden Fall eine Erfahrung wert ist und man diese Chance nutzen sollte. Wann hat man schon die Chance nach Israel zukommen und das wahre Israel und die Leute so persönlich und nah kennenzulernen, wie hier, wenn man direkt in einer Familie wohnt?

Text: Ann-Kathrin Debatin