Am 15. Februar 2016 gings los für die Schüler der SG12 zur Studienfahrt nach Köln. An den folgenden Tagen wartete ein abwechslungsreiches Programm, das z.B. aus dem (fast obligatorischen) Besuch des Kölner Doms bestand, aber auch Teile enthielt, die für eine berufliche Orientierung einer Oberstufenklasse aus dem Sozialwissenschaftlichen Gymnasium wichtig sind.

So besuchten die Schüler z.B. das Axenfeldhaus, eine stationäre Einrichtung für Kinder. Hier erzählten eine Psychologin, eine Pädagogin und eine Praktikantin sehr eindrücklich von ihrer Arbeit. „Es war unheimlich interessant, einen Einblick in deren Arbeit zu bekommen, man kann sich kaum vorstellen, wie es in einer solchen Einrichtung zugeht und mit welchen schlimmen Schicksalen die Mitarbeiter konfrontiert sind und wie sie den Kindern helfen und selbst damit umgehen,“ so fasste eine Schülerin den Besuch mit anschließender intensiver Fragerunde zusammen.

Da in Köln der WDR ansässig ist, gab es für die Schüler gleich zwei Möglichkeiten, sich mit dem Thema Medien auseinander zu setzen: einmal vor und einmal hinter der Kamera. Bei dem Besuch bei SternTV konnte man miterleben, wie eine professionelle Sendung abläuft und beim Besuch im Studio 2 des WDR musste alles selbst organisiert werden, wie dieses Feedback zeigt: „Es ist krass, wie viel Arbeit nötig ist, dass so eine Sendung zustande kommt. Jeder musste sich auf den anderen verlassen können, es gab verschiedene Aufgabenbereiche für jeden. Ich bin total begeistert, was man in 3,5 Stunden auf die Beine stellen kann: Nachrichten, Wetter, einen Talk, eine Schalte zu einem Korrespondenten: alles konnten wir in die Sendung integrieren. Und alle, die nicht vor der Kamera agierten, waren bei der Studiotechnik eingesetzt: bei Kamera, Licht oder Ton. So ging eine aufregende Woche schnell zu Ende, die u.a. neben den 533 Stufen zur Domplattform, dem idyllischen Sonnenschein und den Liebesschlössern auf der Hohenzollernbrücke, der aktiven Tätigkeit beim WDR auch nachdenklichere Momente enthielt: „Super! Köln ist eine tolle Stadt! Wir hatten ein abwechslungsreiches Programm und wir alle hätten auch noch eine Woche länger bleiben können“, so das Fazit.