Ziel der Fahrt war es, die oft sehr theoretischen Inhalte des Lehrplanes durch einen lebensbezogenen Einblick zu ergänzen. Das ist gut gelungen. Zudem konnten wir auch einige politische Seiten von Berlin erleben.

Am 3. Juli ging es mit dem Zug los. Nach der Ankunft fuhren wir weiter in die Unterkunft in der Oranienburger Straße und am Abend gab es einen ersten genaueren Eindruck von Berlin von einem Touristenboot auf der Spree.

Am nächsten Tag machten wir vom Nikolai-Platz aus eine 2,5h-Radtour durch Berlin, u.a. über das Brandenburger Tor bis zum Tierpark und wieder zurück. Danach stand ein Besuch bei der Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund auf dem Programm, wo sie an einer Führung von ihrem ehemaligen Geschichtslehrer an der Bertha-von-Suttner-Schule, Patrick Krug, teilnahmen.

Die Vertretung des Landes beim Bund ist mit ihren vielfältigen Aufgaben die Schnittstelle zwischen der Arbeit der Landesregierung in Stuttgart und den politischen Aktivitäten in der Bundeshauptstadt Berlin.

Am Mittwoch besuchten wir die ASH-Hochschule. Mit interdisziplinären Studienangeboten und einem internationalen Netzwerk bietet die ASH Berlin vielfältige Berufsperspektiven in den Bereichen Soziale Arbeit, Gesundheit sowie Erziehung und Bildung im Kindesalter. 

Am Abend dann der Besuch im Reichstag. Wir bekamen Einblicke in und Informationen über den Plenarsaal und konnten per Lift auf die Dachterrasse. Das Reichstagsgebäude (kurz: Reichstag; offiziell: Plenarbereich Reichstagsgebäude) am Platz der Republik in Berlin ist seit 1999 Sitz des Deutschen Bundestages.

Am Donnerstag waren wir im Ufa-Lab, wo kleine Filme gedreht werden.
Wir erfuhren einiges über digitales Erzählen in den Bereichen Online Video, Virtual Reality und Transmedia. Anschließend besuchten wir das ARD Hauptstadtstudio, es ist das größte Korrespondentenhaus der ARD. In direkter Nähe zu Reichstag und Kanzleramt entstehen hier Nachrichten zur Bundespolitik für die Fernsehprogramme, Hörfunkwellen und online-Angebote.

Bei der Rückfahrt mit der Bahn ab Berlin hatte uns das (alltägliche) Freitagschaos erwischt: anderes Gleis, anderer Zug, spätere Abfahrt, kein Strom für die Sitzplatzreservierung oder einen Kaffee im Bordrestaurant. Gestrandet in Frankfurt gab es (leider) Zeit für eine Stärkung, bevor es weiterging. Und leider mussten fast alle bis Mannheim stehen. Dann leerte sich der Zug und wir konnten sitzen.

Erleichtert und erschöpft sind alle mit zwei Stunden Verspätung in Karlsruhe angekommen.