In einem Unterrichtsgespräch mit einer Abschlussklasse der Fachschule für Sozialpädagogik über die Flutschäden in den neuen Bundesländern Mitte Juni entstand spontan die Idee, uns als Schule mit einer Spendenaktion zu beteiligen.

 

In einem kurzen Brainstorming war die Idee "1+10" geboren: Jeder Schüler spendet 1.-€, jeder Lehrer 10.-€.

In der nächsten Stunde wurden Handzettel entworfen und Plakate geschrieben. Zwei Schülerinnen der Klasse 2BKSP2/1 verteilten in den Klassen Briefumschläge mit Bitte um Unterstützung der Idee, der auch viele trotz Abschlussprüfungen in fast allen Schularten nachkamen. Für die Lehrer stand ein Kässchen im Lehrerzimmer. Auch Schulleiter Peter Münz der Albert-Einstein-Schule war zu gewinnen und trommelte nach unserem Vorsprechen in der nächsten Pause seine Verbindungslehrer und Schülersprecher zusammen. Ganz zum Schluss stellte die Klasse BVJKF nach einem Sonderverkauf selbstgemachter Spezereien 100.- ihres Erlöses für die Aktion zur Verfügung.

Am Ende nach Zusammenführung der vielen Einzelspenden kam die Summe von 700,80 €- zusammen und wurde wie vereinbart an „Deutschland hilft – Hochwasserhilfe 2013 “ überwiesen.

Auch diese Summe ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber hoffentlich einer von vielen. Wir Schüler und Lehrer der beruflichen Schulen denken dabei auch an die Schulabgänger in den betroffenen überschwemmten Gebieten, die ihre Prüfungen wegen der Überschwemmungen vielleicht nicht termingerecht oder ausgelagert an anderen Orten ablegen mussten, deren Lernzeit durch Evakuierungen oder Hilfeleistungen verkürzt war oder deren Lernmaterialien schlicht weggeschwommen sind.

Text: D. Feigenbutz