Es ist wie mit dem Küssen.
Was ist das?
Man muss es tun. Dann erst weiß man, was es ist.
So verhält es sich auch mit dem Erfahrungsfeld.
Erfahren hat eben mit Fahren zu tun. Hier liegt die Hürde. Wir sind seit
Jahrhunderten darin geübt, die direkte Erfahrung durch die indirekte Erfahrung zu ersetzen.
Wir leben in einer Ersatzwelt, in der nichts anderes ersetzt wird als das
Leben selbst, eben: die Erfahrung.

 

Das Erfahrungsfeld bietet jedem Besucher einen "Feldweg" zur Entdeckung, Erkundung, zum spielerischen Umgang mit allen Erscheinungen, die Himmel und Erde zusammenhalten. Nur gehen muss man selbst. Quelle: www.schlossfreudenberg.de Die 2BKSP2/1, der Oberkurs von Frau Wolf der Fachschule für Sozialpädagogik besuchte mit Frau Michel-Steinmann, Frau Reichert-Mindermann und Frau Wolf das Schloss Freudenberg in Wiesbaden. Entdeckungen zu den Themen „Hören“, „Sehen“ und „Bewegung“, mit seinen Unterthemen „Tastsinn“, „Körper“, „Strömung“ und „Schwingung“ lockten alle. Sie gaben die Gelegenheit, sich selbst und die anderen neu zu entdecken. Sich selbst mit seinen Fähigkeiten zu spüren. Die anderen mit Ihren Fähigkeiten zu sehen. Die Welt zu genießen und neu zu erleben. Wertvolle Impulse ergaben sich für den Unterricht. So waren die Erlebnisse im Schloss zum Beispiel in Lernfeld 4 von „EBG“, „Tageseinrichtungen für Kinder als aktiven Lebensraum gestalten“ von hoher Bedeutung. Die Wirkung von Lebensräumen konnte nach diesen Erlebnissen neu überdacht und reflektiert werden. Raumkonzepte konnten nach diesen Erlebnissen mit neuer Freiheit und gestärkter Kreativität entwickelt werden. Am Abend waren alle angeregt und „genährt“ im besten Sinne. Der Wunsch wurde formuliert und laut: Da wollen wir noch einmal hin!